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Ästhetik- und Kunsttheorie VL 06

  • VL 6: 28. November 2011 Ästhetik der Natur, romantische Erlösungssehnsucht, emphatische Kunsterfahrung Die sechste Vorlesung eröffnet Hans Ulrich Reck mit einem Rückblick auf Kant und Hegel. Dann wird das Panorama entfaltet der Romantik, die überaus vielgestaltig ist, Novalis und die Pflanzen ebenso umfasst wie Alexander Humboldts geo-physikalische, ethno-botanische Reisen und Forschungen sowie die Ästhetik der Natur in Gestalt der Seerosen von Claude Monet. Philosophisch eine entscheidende Rolle spielt das von Schelling, Hegel und Hölderlin wohl gemeinsam entworfene, in der Handschrift von Schelling überlieferte so genannte 'Älteste Systemprogramm des deutschen Idealismus', das die Utopie einer ästhetischen Befreiung mittels, durch und aus Kunst entwirft. Die Kraft dieser Neuen Mythologie zersetzt sich aber schnell wieder, die Emphase weicht schwarzen Klängen und pessimistischen Negationen des Schönen, unter anderem durch die Kulte des Bösen und Hässlichen. Das schöne Scheinen der Idee unterliegt der Rauschemphase der schwarzen Romantiker. Nach Novalis und Humboldt tritt nun Charles Baudelaires Poetik ins Zentrum. Exkurse zu Rausch und Moderne schließen sich an.

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Metadaten
Author:Hans Ulrich Reck
URN:urn:nbn:de:hbz:kn185-opus4-8419
Series (Serial Number):Audiolectures (16,06)
Document Type:Lecture
Language:German
Year of Completion:2011
Release Date:2026/03/27
Licence (German):License LogoCreative Commons - CC BY-NC-ND - Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International