Wirklich wahre Wirklichkeit VL 07
- VL 7: 2. 12. 2013 Das Reale und das Phantastische – Thomas Pynchon, David Foster Wallace In der ersten Hälfte der siebten Vorlesung fasst Hans Ulrich Reck die Realismusdebatte zusammen, wie sie über die Jahrhunderte in stetig wechselnden Akzentuierungen eines Streits zwischen Naturalismus und Symbolismus abgehandelt worden ist. An den Beispielen von Picassos 'Guernica- Bild und Gemälden von René Magritte entfaltet Reck die Bedingungen und Wirkungen der Debatte in prototypischer Hinsicht einer akzentuierten Kunst der Moderne und damit auch eines systematischen Anspruchs an Gegenwärtigkeit der Malerei. Im Anschluss daran skizziert und erörtert Dietrich Leder die für das Semesterthema zentrale Bedeutung einer Literatur jenseits der Postmoderne an den Beispielen von Thomas Pynchon und David Foster Wallace. Eine besondere Rolle spielt bei beiden Autoren der Ein"uss der Massenmedien, insbesondere des Fernsehens. Primärmaterial: Thomas Pynchon: Entropie. In: Ders.: Spätzünder. Frühe Erzählungen. Hamburg 1985. S. 97. David Foster Wallace: Mister Squishy. In: Ders.: In alter Vertrautheit. Storys. Hamburg 2008. S.7 ff. Sekundärliteratur: William Gass: Die Ontologie des Satzes oder Wie man aus Wörtern eine Welt macht. In: Utz Ries (Hg.): Falsche Dokumente. Postmoderne Texte aus den USA. Leipzig 1993. S. 365 David Foster Wallace: E Unibus Pluram. Das Fernsehen und der amerikanische Roman. In: Schreibheft. Zeitschrift für Literatur 56. S. 133 ff.
| Author: | Hans Ulrich Reck |
|---|---|
| URN: | urn:nbn:de:hbz:kn185-opus4-7993 |
| Series (Serial Number): | Audiolectures (13,07) |
| Document Type: | Sound |
| Language: | German |
| Year of Completion: | 2013 |
| Release Date: | 2025/09/01 |
| Licence (German): | Creative Commons - CC BY-NC-ND - Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International |


