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Weltentwürfe Kunst VL 03

  • VL 3: 4. November 2008 Allegorien der Renaissance – Teil I In der dritten Vorlesung des Semesters entfaltet Hans Ulrich Reck die Thematik eigentlicher Weltbilder, wie sie, mittels naturalistischer Darstellungstechnik und der Kundigkeit humanistisch-literarischer Referenzen in der Epoche der Renaissance zu Höchstleistungen artistischer Visualisierung entwickelt worden sind. Die ematik wird in drei Vorlesungen dargestellt. Der erste Teil startet mit historischem Vorspiel aus dem frühen 14. Jahrhundert, den Werken von Giotto und den Gebrüdern Lorenzetti (Siena, Palazzo Pubblico). Ein Durchbruch ist erreicht mit den Namen Florentiner Berühmtheiten: Masaccio, Botticelli, Ghirlandajo (Familie Tornabuoni; St. Maria Novella Florenz). Besonderes Gewicht erhalten, mit Verweis auf die bahnbrechenden kunstgeschichtlichen Erörterungen durch Pierre Francastel ('La Figure et le lieu. L'ordre visuel du Quattrocento') Sandro Botticellis allegorische Meisterwerke 'Primavera' und 'Venus'. Bereits die Technik hypernaturalistischer visueller Identi"kation und die exakte geometrische Konstruktion der Zentralperspektive ermöglichen allegoretisch ein neues Weltbild.

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Metadaten
Author:Hans Ulrich Reck
URN:urn:nbn:de:hbz:kn185-opus4-8111
Series (Serial Number):Audiolectures (14,03)
Document Type:Sound
Language:German
Year of Completion:2008
Release Date:2025/12/12
Licence (German):License LogoCreative Commons - CC BY-NC-ND - Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International