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Ästhetik- und Kunsttheorie VL 02

  • VL 2: 31. Oktober 2011 Weiteres zu Beckett und Adorno, Ausblick auf Platon In der zweiten Vorlesung setzt Hans Ulrich Reck die Auseinandersetzung mit Samuel Beckett und seinen Deutungen in der Philosophie auseinander, bei denen Adorno wieder eine besondere, auch zwiespältige Rolle spielt. Die Rolle und Aufgabe der Künste war theoretisch nicht zu allen vielen Zeiten umstritten. Dass Kunst als Kunst problematisch wahrnehmbar wird, bedarf einer bestimmten Notwendigkeit. Kunsttheorie als ästhetische Begründung von Kunst überhaupt, einer neuen Rolle, das ist Thema der Vorlesung, es geht nicht um alle Typen von künstlerischen und Kunsttheorien, sondern vorrangig um die, die sich einer durch sozialen und historischen Wandel erzwungenen Neufundierung und -Formatierung von Kunst widmen, sich also um ein theoretisches Konstrukt als Bedingung eines aktualisierten künstlerischen Schaffens bemühen. Das ist im Abendland nicht oft vorgekommen, zumindest aber in der Antike, für die Anfänge der Neuzeit, und alles Nachdenken über die Aufgabe je aktueller, also von Gegenwartskunst oder 'Weltkunst' seit der Romantik um 1800. Es wird in einem Exkurs eine knappe Übersicht gegeben zu: Antike, Baumgarten, Kant, Ritual und Dogmatik. Schiller und die Form des Schönen.

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Metadaten
Author:Hans Ulrich Reck
URN:urn:nbn:de:hbz:kn185-opus4-8375
Series (Serial Number):Audiolectures (16,02)
Document Type:Lecture
Language:German
Year of Completion:2011
Release Date:2026/03/27
Licence (German):License LogoCreative Commons - CC BY-NC-ND - Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International