Bilder und Spiegel – Kunst als Kritik des Sehens

  • In der vierten Vorlesung geht es um Kunst als Kritik des Sehens. Begriffe wie Topos, Motiv, Phantasma und Modell stehen im Mittelpunkt. Hans Ulrich Reck spricht über technische Interaktivität als Fortsetzung der kunstgeschichtlichen Inszenierungstradition des Betrachters im und durch das Bild. In einem Exkurs werden Zeitalter und Kunststrategie des Barock als Gipfel einer sich dem übersteigerten Sinnentheater verschreibenden Illusionskunst thematisiert, wobei die darin gründende Rede vom 'Gesamtkunstwerk' den Rahmen eines naturalistisch modellierten Heiligen, also auch die maximale, ja: grenzenlose Revokation religiöser Bilderverbote voraussetzt – und bewirkt zugleich. - Audiolectures 05,4.
Metadaten
Author:Hans Ulrich Reck
URN:urn:nbn:de:hbz:kn185-opus4-1366
Parent Title (German):Kunst als Medientheorie
Series (Serial Number):Audiolectures (05,4.)
Document Type:Sound
Language:German
Year of Completion:1997
Release Date:2017/06/01
GND Keyword:Kunst; Kunstgeschichte; Medientheorie; Medium
Note:
Vorlesung gehalten an der Kunsthochschule für Medien Köln am 27.11.1997 (02:38:36 min.)
Licence (German):License LogoCreative Commons - Namensnennung-Nicht kommerziell-Keine Bearbeitung

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